| Light Speed > Unsere Hunde > Zony > Zony & Dajm |
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Daß die kleine Zony zum Rudel dazugekommen ist, war für Dajm ein
großes Glück. Celtic ist ja meistens zu cool, um mit etwas so Kleinem
zu spielen, und wenn er einmal spielt, dann ist er so wild, daß ein
kleiner sanfter Sheltie keine Chance hat.
Zony ist aber genau in der richtigen Größe für ihn, und spielen will sie sowieso pausenlos. Also toben sie den ganzen Tag gemeinsam herum und kippen dann irgendwann völlig fertig um und schlafen Rücken an Rücken oder Rücken an Bauch.
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Obwohl Dajm und Zony die besten Freunde sind, ist Zony ziemlich eifersüchtig, wenn es um die Verteidigung ihres Schoß-Platzes geht. Zimperlich geht sie nicht gerade mit ihrem Dajm um! Der wird einfach bei der Mähne oder am Schwanz gepackt und davongezerrt, wenn ihr einfällt, daß sie ihn entfernen muß. Machmal keifen sie sich auch ziemlich an, aber jeder Streit zwischen den beiden endet damit, daß sie doch wieder nebeneinanderliegen und einander Bussis geben. Dajm hat ein nettes Spiel mit dem Ball erfunden, das wir ihn gerne spielen lassen, wenn wir selber keine Lust mehr haben, dauernd Ballis zu schmeißen. Er schnappt sich den Ball und rennt damit knapp vor Celtics oder Zonys Schnauze , um dann flink wie ein Hase einen Haken zu schlagen und davonzupreschen, verfolgt von den Borders. Da er wegen seiner leichten Statur viel wendiger ist als die zwei Schwarz-Weißen, haben die beiden eigentlich keine Chance mehr, wenn Dajm erst einmal den Ball hat. Dieses Spiel kann er auch zwanzig Minuten lang spielen- bis er halt bei einer Wendung einmal den Ball irrtümlich fallenläßt. Dann hat ihn der Celtic und der macht sich sofort daran, den Ball zu verzehren um in in Sicherheit zu bringen. Somit muß ihm einer von uns den Ball wegnehmen und das Spiel erneut starten.
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Inzwischen ist Zony an Dajm vorbeigewachsen und er muß
sich schon mit voller Kraft dagegenstellen, wenn sie Wettziehen spielen.
Zony ist ja fast gleich stark und schnell wie Celtic!
Aber wenn man einen Ball wirft, hat trotzdem jeder noch etwa gleiche Chancen, ihn zu fangen! Zony ist diejenige, die am besten aufpaßt, nicht zu foppen ist und erst dann losrast, wenn man den Ball tatsächlich geworfen hat. Celtic rennt entsprechend seinem freiheitsliebenden Temperament sofort ins Outfield, "setzt" sozusagen schon einmal auf die ihm am wahrscheinlichsten scheinende Wurfrichtung, und zirkelt dann auf dem großen Bogen in Erwartung seines Balls. Dajm heftet sich an einen der Border Collies, rast mit diesem mit und hofft, daß dieser im entscheidenden Moment, in dem er den Ball aus vollem Lauf aufnehmen will, so schnell ist, daß er nicht geschickt genug bremsen kann und danebengreift. So bekommt Dajm sein Drittel der Bälle!
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Zunächst wollten
wir uns Arbeit sparen und alle drei Racker auf einmal im Wasser toben
lassen, aber das hat sich als schlechte Idee erwiesen. Schuld ist
eigentlich wieder einmal unser kleiner Schelm Dajm, der Sheltie. Der
kann zwar eigentlich super schwimmen, aber er hasst es, mit seinem Fell
ganz nass zu werden- kann man fast verstehen bei so viel Fell- Also
folgt er den Schwarz-Weißen bis zum Bauch ins Wasser, feuert sie dann
mit feurigem Gekläff an, schneller seinen Ball zurückzubringen, und stürzt
sich, sobald sie in seine Reichweite zurückkommen, auf sie, um ihnen
den Ball aus dem Maul zu reißen. Bei Celtic steht er da auf verlorenem
Posten, der nimmt das recht cool, lässt ihn einfach anrennen und
abprallen, dreht höchstens den Kopf aus dem Weg. Zony aber ist eine
sanfte, gutmütige Kreatur, und bei ihr brauchte Dajm dieses Spiel
gerade zweimal zu spielen, da hatte sie schon gelernt, dass man den Ball
holt, bis ins seichte Wasser bringt und ihn dann auslässt, weil man
sonst vom Sheltie-Piranha gefressen wird. Also mussten wir
unser mühsames Bringtraining noch einmal von vorne aufrollen, wenn es
ans Wasserbringen kam und nach etwa sechs Wochen Korrekturtraining
(danke, Dajm!!) haben wir Zony wieder so weit, dass sie –zumindest
wenn kein Sheltie in der Nähe ist- wieder den Ball bis zu uns aus dem
Wasser bringt.
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