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 Örjagarden Kelpies
Marion, die früher mit Prinz, ihrem Gordon Setter, und dem jung an Magendrehung gestorbenen Camino, ihrem Leih-Setter, mit mir Agility trainiert hat und jetzt mit ihrem neuen zum Training ausgeborgten Gordon Setter Nando trainiert, möchte sich gerne als nächsten Hund einen Kelpie nehmen. Während die Show-Kelpies in Mitteleuropa inzwischen zwar nicht häufig, aber immerhin schon zu bekommen sind, gibt es in der Nähe von Österreich nur sehr wenige Working Kelpies.

Da mich sowieso alle arbeitenden Hütehunde interessieren, habe ich deshalb gerne den Auftrag angenommen, bei meiner winterlichen Familienbesuchstour in Norwegen einen kleinen Abstecher zu einem norwegischen Kelpiezüchter zu machen.

Odd Magne Nielsen in Andalsnes hat mir einen Tag lang seine Kelpies und die spektakuläre Naturkulisse demonstriert.

Hier stelle ich die resultierenden Bilder vor.

Boss, ein vielverwendeter gutaussehender Deckrüde mit stabilem Temperament und guter Power beim Auspferchen der Schafe

Die anderen Kelpies, die ich beim Arbeiten photographiert habe, sind Aussie, Tanja (ganz schwarz) und One-Eyed Lucky, aus deren Sommerwurf Marion gerne einen Welpen nehmen möchte.

Ich hatte vor meinem Ausflug nach Andalsnes noch nie Working Kelpies in Aktion gesehen. Jetzt, nach dem Ausflug würde ich sagen, daß sie beim Arbeiten aussehen wie kurzhaarige stehohrige Border Collies ohne Irish Spotting. Die Hunde, die ich gesehen habe, hatten alle drei notwendigen Charakteristika eines echten Arbeitshundes: Cast, Balance und Power (Eye). Das unterscheidet sie immerhin stark von den etlichen Australian Shepherds, die ich bei der Schafarbeit gesehen habe, sowie von den Shelties, die ich selbst zum Hüten trainiere.

Somit ist der Working Kelpie offensichtlich eine wirkliche Alternative zum Border Collie, was das Arbeiten betrifft.

Bisher hatte ich immer gehört, daß Kelpies härter im Wesen und auch im Umgang mit den Schafen sein sollen als Border Collies. Bei meinem Besuch in Norwegen hat sich dieses Vorurteil allerdings nicht bestätigt. Sie sind ein wenig kleiner als die meisten Border Collies, aber recht mutig gegenüber den Schafböcken, die ich in Aktion gesehen habe, aber keineswegs wild oder aggressiv diesen gegenüber.

Aufgrund des vielen Schnees habe ich keine langen Drives gesehen, sondern eher Yard-Work, aber in Skandinavien sind die Kelpies werden die Kelpies durchaus auch bei Sheepdog-trials gestartet, sodaß sie sicher auch treiben können.

HD scheint bei den Working Kelpies kein Problem zu sein, und alle Örjagarden Kelpies waren solid gebaut, mit guten Winkelungen, geraden Beinen und deutlich leichter als die heute üblich werdenden Border Collies.

 

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