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Delegate of Cherryglen, Sternzeichen: Jungfrau Charaktereigenschaften: liebevoll, vorsichtig, stur, frech |
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Dajm ist ein
richtiger kleiner Frechdachs!- Solang er allein ist, ist er geradezu
kitschig brav. Er führt sich an der Leine wie ein Luftballon, kann auch
im Wiener Stadtverkehr problemlos ohne Leine geführt werden, liegt auf
der Uni brav in einem Eck wie eine pelzige Dekoration, kurz: kein Wässerchen
trübt er. Sogar die normalen
Zerstörungen, mit denen man bei jungen Hunden rechnen muss, waren so
minimal im Ausmaß, dass sie beinahe süß waren! Drei Schuhbändern hat
er die Spitze abgenagt (die letzten 1-2 cm), zwei Stück Altpapier zu
Konfetti zerfetzt und als Höhepunkt der Zerstörungswut ein kleines
Loch in die äußerste Hülle des Waschmaschinenkabels geknabbert, durch
das man fast die rote Ummantelung des Stromkabels darunter sehen kann. Im Umgang mit mir ist er liebevoll, verschmust und anhänglich, seine Schwachstelle ist höchstens ein noch etwas zu ausgeglichenes Temperament für rasante Hundsportarten wie Agility. Aber da werde ich schon noch das Feuer schüren! Spätestens seit wir Zony haben, weiß ich nämlich, dass er Temperament hat! Mit ihr tobt er durch die Wiesen, dass das Gras spritzt und die Bäume ausweichen! Auch mein Altstar Robin hat schließlich bis zum Alter von drei Jahren gebraucht, um genügend Aelbstbewußtsein zu entwickeln, um sich zu trauen, sein volles Tempo und Feuer zu zeigen. Mit Futtermotivation geht jedes Training sehr langsam vor sich. Am besten reagiert er, wenn man ihn mit anderen Hunden zusammen trainiert, von deren Trainingsspaß er angesteckt wird. Auch bei den Schafen lasse ich ihn gerne mit Celtic als Backup laufen, damit er Selbstvertrauen gewinnt. Dajm ist sehr
anhänglich und kommt gerne kuscheln- leider ist er nicht so recht
begeistert davon, daß er so oft gebürstet wird, aber bei seiner
Mähne, in der wirklich alles hängenbleibt, hat er leider keine andere
Wahl.
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Dajmi ist einer, der
gern auf blond spielt. Inzwischen weiß ich schon, wie vif er ist, aber
bis zum Alter von etwa einem Jahr hatte er mich fast davon überzeugt,
dass er zwar sehr lieb aber nicht sehr schlau ist. Hauptsächlich, weil
er sich keine Befehle zu merken scheint. Man sagt ihm einmal „Geh vom
Teppich runter“, und er
schaut einen vorwurfsvoll an und trollt sich eben. Zwei Minuten später
ist er wieder da, und so geht das weiter und weiter. Dasselbe macht er
auch mit fremden Hunden. Er rennt zu einem, der ihm sympathisch
erscheint, grüßt nicht und schnuppert ihn einfach hinten an. Der Hund
wird ob dieser Frechheit ungehalten und fährt ihn an. Dajm weicht ein
paar Meter aus, ist aber gleich wieder da, um sich wieder anfahren zu
lassen. Manche Hunde sind
eben konsequent in den Dingen, die sie wollen, das habe ich schon mit
dem Deutsch-Kurzhaar Indy erlebt! Soweit könnte man
ja wirklich noch an mangelnde Fähigkeit zur Schlussbildung glauben.
Aber wenn man Dajm’s Varianten gesehen hat, sich Eintritt ins
Wohnzimmer, das für ihn verboten ist, zu besorgen, kommt man von dieser
Hypothese wieder ab. Er verwendet einfach eine unaggressive
Beharrlichkeit und Unbekümmertheit zur Erreichung seiner Ziele! Eine
Lieblingsvariante von ihm, ins
Wohnzimmer zu kommen, heißt „Gähnen und Strecken“ Dazu stellt sich
ein Sheltie mit den Zehen genau außerhalb der Wohnzimmerschwelle auf
und wird plötzlich von einem schrecklichen Müdigkeitsanfall überfallen.
Ein riesiges Gähnen überkommt ihn und natürlich völlig unwillkürlich
und mit geschlossenen Augen streckt er sich mit den Vorderpfoten weit
ins Wohnzimmer hinein, um dort hinzuplumpsen. Kann man schließlich
nichts machen, wenn es einen so überkommt! Oder die Version mit
dem Ball: Dazu stellt sich ein Sheltie mit einem Ball im Maul auf die
Wohnzimmerschwelle. Da- plötzlich- fällt ihm der Ball aus dem Mund und
rollt ins Wohnzimmer! Nichts zu machen. Man kann ja schließlich nicht
von ihm verlangen, ohne sein Spielzeug zu bleiben! Da muss man schon
hinterher und es retten. Die nächste
Variante heißt: Es der Zony in die Schuhe schieben: Dazu verwickelt man
die junge Border-Collie-Hündin in ein Ziehspiel, bei dem man immer
gerade dann schwach wird, wenn sie rückwärts in Richtung Wohnzimmer
zieht. Ehe man sich’s versieht ist man drinnen und konnte gar nichts
dafür, man wurde schließlich gezogen! |
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