Liebe Freunde vom kleinen Dajm!


Delegate of Cherryglen, bekannt als Dajm, ist gestern heimgekehrt zu seinem letzten Ruheplatz im Garten seiner Züchter.

Alles ist so schnell gegangen, daß wir es noch gar nicht fassen können. Erst vor eineinhalb Wochen hatte er die ersten Anzeichen von Mattheit- die Tierärzte haben ihn wegen zentralnervaler Störungen auf Cortison und Antibiotika eingestellt, woraufhin er sich kurzfristig so gut erholte, daß er am Freitag ein letztes Mal der Star auf einem Schulfest sein konnte und sich mit Vergnügen von allen Kindern und Lehrern bewundern und streicheln ließ.

Am Wochenende kehrten aber die zentralnervalen Störungen wieder und sprachen jetzt nicht mehr auf Medikamente an. Innerhalb von Tagen verschlechterte sich sein Zustand so, daß er in der Nacht auf Dienstag in die Notambulanz mußte, weil er so geschrien hat. Am Dienstag wurde von den Tierärzten noch alles getan, um ihm zu helfen und herauszufinden, was eigentlich los ist. Die Computertomographie zeigte dann einen Hirntumor, der schon viel Platz eingenommen hatte, und innerhalb der Nacht auf Mittwoch ist Dajm von selber eingeschlafen.


Dajmi war erst fünf Jahre alt und in der Blüte seines Lebens. Er war fit, aufgeweckt und lustig, eine ganz besonders liebe Hundepersönlichkeit und hat vielen Menschen, die mit ihm näher zu tun hatten, sehr viel Freude bereitet.
Es ist mir unverständlich, warum so eine sinnlose Krankheit das Leben eines lieben, noch jungen Hundes so einfach abschneiden muß.
Er hinterläßt in den Herzen vieler Menschen ein riesiges Loch.

Ein etwas fahler Trost ist es, daß die Tierärzte versichert haben, daß es sich hier nicht um einen vererbbaren Tumor handelt.
So müssen wenigstens Dajms Kinder und Verwandte nicht in Sorge leben.


Eure Synve