Ich bin Sally O’Railly, geboren 1955 in New Orleans. Ursprünglich stammt meine Familie aus Irland – was mit diesem Namen ja sicher nicht schwer verwundert. 1923 ist mein Großvater aus Castletownbeara in Amerika eingewandert. Dort lernte dann mein Vater meine Mutter kennen, und bald darauf kam ich auch schon auf die Welt. Als mittleres Kind, so weit man das bei 3 Brüdern und 1 Schwestern sagen kann, hatte ich eine etwas stürmische aber doch wohl behütete Kindheit. Nur das Violine lernen ging mir doch sehr auf die nerven. Doch als ich nach mehr Jähriger Übung einige Anerkennung erhielt machte es mir nichts mehr aus zu üben. Und es wurde sogar eines meiner liebsten Freizeit vergnügen. Da ich schon immer dem schreiben verfallen war, und auch Unmengen von Büchern gelesen habe. War es für alle die mich ein wenig kannten keine Überraschung das ich bei uns auf der Highschool in der Organisation der Zeitung ein führendes Mitglied war. Nun bedeutend waren meine Artikeln sicher nicht, aber es hat gereicht um ein wenig aufsehen zu erregen.
1976
Nach meinen Abschluß der Highschool übersiedelt ich auf ein Jahr nach Paris um Journalismus zu studieren. Inspiriert von Momatre und dem Künstler Viertel wurde mein Journalistisches Interesse sehr vernachlässigt und ich begann Kunst und Malerei zu studieren. Da nach einem Jahr meine Finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft waren fuhr ich, nicht ohne ein wenig melancholischer zu sein wieder nach Hause.
1977
Mit dem neuen Interesse an allem Künstlerischen begann ich nun zu Malen. Auch mein musikalischen Übungen wurden wieder intensiver verfolgt, und ich lernte fast ohne aufwand nun auch noch Klavier.
Um mich finanziell über Wasser zu halten begann ich bei einer kleinen lokalen Zeitung. Dort schrieb ich über Ausstellungen, Neuerscheinungen und alles was damit zu tun hatte. Nebenbei arbeitet ich an meinem ersten Roman.
In der zwischen Zeit sind meine Großeltern leider verstorben. Dafür haben mein Brüder alle schon geheiratet und auch schon mindestens 2 Söhne. Sonja ist mittlerweile auch schon verheiratet und hat eine Tochter, leider ist sie nach Irland zurück gekehrt so das der Kontakt zu Ihr nahezu unmöglich ist. Ja hin und wieder Telefonieren wir doch mit einander und mindestens alle 3 Monate schreiben wir uns. Aber sehen tun wir uns nur noch zu Weihnachten. Und letztens konnte Sie leider auch nicht kommen.
1981
Nach meiner Übersiedelung nach Milwaukee (Bundesstaat WISCONSIN ) wurde der Kontakt zur Familie noch geringer. Leider ist im Sommer auch mein Vater gestorben. Schön wieder die gesamte Familie zu sehen, aber es wäre mir ein angenehmerer Anlaß lieber gewesen. Trotzdem war es erfrischend Sonja, Ihre Tochter Mary und Dave Ihren Mann wieder zu sehen. Auch John, Shawn und Michael meine Brüder sind zum Begräbnis gekommen. Mit Ihren Frauen und Kinder waren wir eine wirklich große Gemeinde. Bob der älteste Sohn von Shawn kam sogar mit töchterchen Ida. Da Ida ja erst 1 1/2 Jahre alt ist gingen sie als erstes.
1984
Durch den Verkauf des ersten Roman konnte ich es mir leisten nur noch hin und wieder, und das ganz ohne zwang, als Freiemitarbeiterin bei der Tageszeitung über Starts und solche die es werden wollen zu berichten. Da die Recherche für mein Zweites Buch einige Schriften in Latein ans Tageslicht brachten, reine Neugier und Wissensdurst veranlaßten mich nun auch diese Sprache zu lernen. Zwischenzeitlich hab ich natürlich auch schon eine beträchtliche Bildersammlung von meinen Werken zusammen. Da ich mich schwer von meinen Werken trenne wird nur ab und an ein Bild von mir verkauft. Auch mein Flötenspiel wird zunehmend besser.
1986
Leider bin ich hier in L.A. doch alleine. Ich hätte so gerne erlebt wie sich meine Eltern über den Erfolg bei dieser Vernissage habe. Mutter lebt zwar noch aber die Reise von New Orleans nach L.A. wäre Ihr wohl doch zu schwer gefallen. Shawn hat beruflich zu tun. John ist auf Urlaub in Hawaii und Michael wollte kommen, nur die Krankheit seiner Frau hat es verhindert. Sonja hat zumindest an mich gedacht und mir ein Glückwunsch Telegramm geschickt. Über welches ich mich sehr gefreut habe. Ich werde wohl so bald als möglich Sie mal, im grünen Irland, besuchen kommen. Auch bin ich schon auf Ihren Sohn Mark gespannt. Ein Videoband hab ich ja schon gesehen.
1988
Endlich Treff ich Sonja wieder. Ich hab mich einfach weg gestohlen – die Ausstellung läuft ja auch ohne mich, und ob ich ein Bild mehr oder weniger verkaufe stört mich ja nicht wirklich. Also der Flug von Paris nach Dublin und von dort mit dem Bus nach Kilkenny und dann noch ein Stückchen trampen. Sonja war ganz schön überrascht als Sie mich wieder sah. Es war ein wirklich schönes Wochenende und Mark ist wirklich dieser nette rothaarige Fratz wie Sie mir immer schrieb.
1990
Meine Begegnung mit meinem zukünftigen Sire lief nicht gerade erbauend ab. Ich sah Alfred Lunt in einem Shakespeare Stück – Ich glaub es war "Viel Lärm um nichts.", genau kann ich mich aber nicht mehr daran erinnern. Nach der Vorstellung, von der ich sehr angetan war wollt ich ein kurzes Interview von Lunt, besser gesagt ich wollt mich mit Ihm treffen – und was sich dann ergibt würde der Abend ja noch bringen. Lunt war zwar nicht unfreundlich aber doch ein wenig distanziert und abweisend. Nun ja wenn er nicht will, dann halt nicht. Mein zweiter Roman ist fertig. Und ist auch schon auf der besten liste auf Platz 495.
1991
Wieder begegne ich Lunt, diesmal ist er als Regisseur und Schauspieler unterwegs. Nach dem ich nun doch etwas mehr im Kulturellen teil von "Milwaukee Journal Sentinel" zu tun habe ist mir sein kommen nicht ganz unbemerkt geblieben. Diesmal wird ich wohl doch versuchen einen Termin mit Ihm zu bekommen – so einen faszinierenden Mann hab ich ja noch nie getroffen. Ich seh mir sein Stück zwei mal an und danach treffe ich mich mit Lunt. Nach einem sehr Interessanten Gespräch verlas ich Ihn, nicht ohne ein weiteres treffen zu vereinbaren, spät in der Nacht. An Arbeiten ist jetzt gar nicht zu Denken, und ich bin schon ganz aufgeregt und kann unser nächstes treffen kaum noch erwarten.
Nach einem Monat reist Lunt wieder ab.
Im Sep. ruft mich Lunt an und würde sich mit mir gerne treffen. Ganz aufgeregt Fieber ich dem Treffen entgegen.
Ein etwas sonderbare Begegnung. Nun wollen wir lieber nicht davon reden. Aber ab jetzt bin ich ein Vampir. Von dem Ehrenwerten (Was auch immer daran so ehrenwert ist ) Clan Toreador.
Nun begannen ein Jahr das der Wanderung. Lunt reiste ständig um her, und ich musste mit Ihm fahren. Mit der zeit gewöhnte man sich auch an das Leben in der Nacht. Und Alfred war ein geduldiger Lehrer.
1993
Ich laß mich in Chicago nieder. Der Prinz namens Lodin ist vom Clan der Ventrue. Ich richte mich ein und Beginn wieder zu schreiben. Da ich seit meinem Impresment öfters Alpträume habe ist dies ein suralistischer Roman wobei gewisse Traumerlebnis beschrieben wurden. Mich verwundert nicht das der Roman nicht annähernd so viel verkauft wird wie mein letzter. Ich hatte zwar wieder ausgezeichnete Kritiken, aber beim Publikum ist er nicht besonders gut angekommen. Auch hab ich alle Kontakte zu meiner Familie vernachlässigt. Da ich in Chicago das recht habe mich nieder zu lassen wird ich mal versuchen wieder ein wenig Kontakt zu knüpfen.
1994
Lodin, dieser aufgeblasene – nun lassen wir das, wenn ich das erzähle was ich mir Denke, würde sogar das Papier welches ich gerade beschreibe rot werden. Also Lodin will das ich Chicago verlasse, und das nur weil ich wieder mit einzelne Artikeln in der Chicago Tribune bzw für die The Dispatch verfaßt habe. Was das mit die Presse gehört mir zu tun hat – nun wer versteht schon so alte verknöcherte,....
Ich zieh also nach Paris um. Möglicherweise kann ich auch Sonja wieder treffen.
14.8.1998
Endlich erreicht mich die Nachricht auf die ich schon lange warte: "Lodin – ist nicht mehr". Oh wie froh war ich als ich diese Zeile laß. Ich konnte es gar nicht glauben. Konnten man dieser Nachricht trauen – nun ich kenne den Absender. Also sollte sie doch authentisch sein. Vorsichtig wie ich nun mal bin werde ich wohl trotzdem den wahrheits Gehalt dieser Nachricht überprüfen
16.8.98
Es stimmt "Lodin ist von uns gegangen" – Also nichts wie wieder in die Heimat. Koffer sind schon gepackt und der Flug ist auch schon gebucht. Also noch einen Höflichkeits und Abschieds Besuch bei meinen neuen bekannten.
19.8.98
Ahhh, ist es angenehm wieder Zuhause zu sein! Nun mal sehen wie der neue Prinz so ist.
20.8.98
Gut es gibt keine Prinzen in Chicago. Es ist der reine macht Kampf ausgebrochen. Aber in Gerry, nicht weit von Chicago gibt es einen Prinzen. Wenn ich Glück habe komm ich dort unter. Und wenn sich die Politische Situation gelegt hat kann ich ja nach Chicago übersiedeln.
21.8.98
Heute hab ich mein Vorstellung Gespräch bei Selin, Gangrel – Prinz von Gerry.
Hmm, was soll ich nur anziehen ? Gut nehmen wir den dunkelroten Wickel Rock und die weise Bluse, dazu ein rotbraunes Gilet und Rauhleder Poems. Ja sieht recht nett aus. "Beep, Beep, Drring" Ah, ich sollte los fahren. Wäre schon tragisch wenn ich gleich am ersten Abend zuspät kommen würde. Also rein in meine blauen Ford Escort. Noch Mals auf den Plan gesehen und dann Richtung "Country Club" losgefahren.. nach einer 30min. ruhigen fahrt komm ich gut gelaunt beim "Country Club" an. Bei der auffahrt wird ich kurz angehalten. Zwei Guhle wollen wissen wo hin ich möchte – als ob das nicht klar wäre. Nun ich muß ihnen wohl zugute halten das Sie mich nicht kennen.
"Ich bin Sally O`Railly und habe einen Termin mir der Ehrenwerten Selin, und möchte gerne vorgelassen werden." Nachdem der eine der Beiden auf einer schwarzen Tafel nachgesehen meinte er kurz "Bitte auf den Parkplatz fahren, Sie werden von dort abgeholt". Also fahren wir in schritt Tempo in Richtung Parkplatz los. Aus dem Augenwinkel kann ich noch kurz erkennen das der andere zu Telefonieren beginnt. Teil des Parks die mir bisher einsichtig wurden sehen sehr gepflegt und sauber aus. Und die Sicherungsanlagen sind doch sehr unauffällig in die Landschaft eingepaßt worden. Nun sieht fast aus als ob der Prinz ein Gespür für ästhetische wert hätte. Als ich am Parkplatz ankomme sehe ich schon einen Mann auf mich zukommen.
"Mrs Sally O’Railly, gestatten Sie das ich mich vorstelle, ich bin Conner O’Niel, und für die Sicherheit auf diesem Gelände zuständig." "Freut mich Sie kennen zu lernen" ist meine etwas knappe Erwiderung. "Bitte folgen Sie mir zu Mrs Selin."
Nach einem kurzen Stück Schotter Wegs kommen wir am Haupthaus des Country Clubs an. Dort gehen wir dann im Erdgeschoß nach links über einen großen offenen Gang zu einem großem Saal von wo aus wir rechts in an einer Türe kurz halten wo O’Niel anklopft und ohne auf Antwort zu warten eintritt. Eine ca. 1,56m kleine bullige Frau welche Ihr braunen langen Haare offen trägt, sitz an einem großem Schreibtisch, hinter Ihr steht ein braungebrannter ca. 1,75m großer Mann mit schwarzen Haar und braunen Augen, sein Haar ist sehr kurz und sein Blick ist finster.
O’Niel stellt mich Mrs. Selin vor.
"Mrs Selin das ist Sally O’Railly vom Clan der Toreador, Sally O’Railly das ist die Ehrenwerte Selin, Prinz von Gerry." Ist die kurze Vorstellung von O’Niel. Der gleich darauf sich in Richtung Ausgang begibt und neben der Türe Platz bezieht.
"Schön Sie in Gerry begrüßen zu dürfen. Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches ?"
"Nun, da ich schon mal in Chicago und Gerry ansässig war würde ich jetzt nach einem längeren Auslands Aufenthalt mein Domizil wieder in Gerry errichten. Und bitte hiermit um Gastrecht."
"Es freut mich ein Mitglied des Clans Toreador hiermit als ständiges Mitglied in Gerry zu begrüßen. Und als einziges Mitglied des Clans Toreador ist es mir eine Ehre Euch in unserem Primogen rat als Primogen der Toreador zu begrüßen. Die nächste Ratssitzung ist am Freitag den 28.8.98 um 22:00 in diesen Räumlichkeiten. Bei mir gelten noch folgende Zusatz Regeln: Touristen sind tabu. Die Kontakte mit der Presse sind zu meiden!"
"Die Presse ist zu meiden ?" ist meine etwas verstörte frage.
"Wieso, was habt Ihr mit der Presse zu schaffen ?" wurde ich unterbrochen.
"Nun, ich war bevor ich Chicago verließ für die Presse tätig – und würde diese Tätigkeit auch jetzt gerne wieder machen."
Selin zögerte ein wenig und sah zu dem Man der hinter Ihr stand. Danach hob sie wieder an um mir folgendes Angebot zu machen:
"Nun, wir werden sehen ob wir für Sie eine Arbeit bei der hiesigen Presse in leitender stelle bekommen. Wir werden Ihnen bis Dienstags Bescheid geben."
"Fein." Ist meine knappe Antwort. Nach einer kurzen pause welche ich zum Überlegen nutzte begann ich meine Gedanken in worte zu kleiden.
"Ich hätte gerne eine liste aller Elysien. Welche Elder sind in der Stadt ?" fuhr ich fort während ich eine Liste der Elysien von Selin überreicht bekam.
"Nun es sind folgende Elder in meiner Domaine: Danov vom Clan Nosferatu und Luzian vom Clan Gangrel."
"Wie kann man mit euch in Verbindung treten ? Immer über den Country Club."
Selin hob an zu antworten als Ihr der dunkel häutige Mann ins Wort viel.
"Mein Name ist Nikodemus, und Sie können Mrs. Selin über mich erreichen." Wobei er mir eine Visitkarte überreichte, auf der seine Telefon-Nummer stand.
Selin blickte kurz böse in richtung Nikodemus, als möge der Blick sagen: "Unterbrich mich nie wieder". Um gleich wieder freundlich mit mir weiter zu reden.
"Mr. O’Niel ist meine rechte Hand und über Ihn können Sie mich jeder zeit erreichen." Wobei sie O’Niel mit einer kleinen geste zu uns heran winckte.
Auch O’Niel überreichte mir eine Visitkarte. Dort war die Anschrift des Country Clubs und O’Niel Firmen wie auch Handy Nummer vermerkt. Ich steckte die karten mit einem leichten Kopfnicken ein. Als Selin wieder anfang zu sprechen:
"Wollt Ihr Mrs. O’Railly in der zwischen Zeit, bis Ihr euch in Gerry eine Unterkunft gesucht habt, im Country Club über Tagen ?"
"Nein, danke." Ist die doch eher bescheidene Antwort von mir. Und mit einem
"Danke für die Informationen und der Einladung zur Primogen Sitzung. Wenn Ihr keine Wünsche mehr von mir habt dann würd ich jetzt gehen." Begebe ich mich zögernd zur Türe.
"Nein, im moment ist das alles. Auf eine gute zusammen Arbeit und bis Freitag wünsche ich euch eine gute Jagd."
Nun das war doch ein ganz angenehmer Abend. Jetzt schon Primogen – was solls, sobald sich die Situation wieder beruhigt hat wird sich sicher eine alter Vampir bei mir Melden der meinen Posten haben möchte. Mal sehen was ich bis dahin alles erledigen kann.
22.8.98
Brujah Vorfall am Hafen.
Vernissage - Block vorbereiten
Wohnhaus kauf
Primogen Sitzung
Performance von Demian
Treffen mit PG Toreador aus Chicago - Ball
Jagd nach dem Video-Tape
Inquistion kampf à Infomiert: PG Toreador Chicago, Tremere aus Chicago
Primogen Sitzung versäumt
Treffen mit PG Toreador Chicago à nur ausgenützt zum Blumenbinden, keine Info über den angeblichen Informanten !!!
Treffen mit ________ ??? wegen renervierung von Vernissage + Wohnhaus.
Vertrag aufsetzen
Luster kaufen fahren
Überfall von ??? lösen sich nach dem Kampf komplett auf – mit gewandt !!!
Rückfahrt mit ??? und Selin.
Festvorbereitungen.
"Ja, bitte ?"
"Selin"
"Oh Mrs. Selin, was verschafft mir die Ehre Ihres Anrufes ?"
"Mrs. O’Railly, könnten Sie mir bei der Vorbereitung eines Festes welches in Woche bei mir im Country Club statt findet behilflich sein ?"
"Es würde mir eine ehre sein, sie bei den Vorbereitungen zu beraten. Unter welchen Titel steht das Fest ?"
"Titel ?", ist die stockende Antwort.
"Nun ein Fest steht doch meist unter einem Motto",