Vielen Dank an das Neue Radio Wien für die Gratis Kinokarten für die Premiere vom Kinofilm:
| einen Film von LUC BESSON Mit |
Produktion PATRICE LEDOUX
Drehbuch LUC BESSON, ROBERT MARK KAMEN
nach einer Story von LUC BESSON
Musik ERIC SERRA
Kostümdesign JEAN-PAUL GAULTIER
Co-Produktion IAIN SMITH
Kamera
THIERRY ARBOGAST
126 Minuten DTS - SRD - Scope - 1996
| DAS FÜNFTE ELEMENT INHALT
Ägypten 1913. Unbehelligt von der Neugier der Menschen lagern vier geheimnisvolle Steine seit Jahrtausenden in den Tiefen einer Herrscher-Pyramide. Nur ein Priester kennt die enorme Macht der Steine, die die materialisierten Symbole der vier antiken Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft sind. Zusammen mit einem sagenumwobenen fünften Element besitzen sie die Kraft, die Verkörperung des Bösen, das alle 5000 Jahre durch eine Dimensionenspalte in unser Universum dringt, zu besiegen. Als ein Team von Archäologen dem Mysterium der universellen Macht der vier Steine auf die Spur zu kommen droht, landen außerirdische Mondoshawan auf der Erde und nehmen den langgehüteten Schatz an sich. |
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New York, 2259. Gefahr droht aus dem All. Ein riesiger, ständig an Größe zunehmender Komet rast auf die Erde zu. Ein Priester namens Vitus Cornelius (IAN HOLM), der über die Macht der vier Steine im Zusammenspiel mit dem fünften Element aus der jahrhundertelangen Überlieferung weiß, erzählt Präsident Lindberg (TINY LISTER JR.) von den Mondoshawan, die zur Einlösung ihres Versprechens, die Erde zu schützen, nun zurückkehren. |
Alles deutet darauf hin, daß sich die Pforte zwischen den Dimensionen wieder geöffnet hat. Der Vernichtungsfeldzug des Bösen hat begonnen, denn was sich Terra so bedrohlich nähert, ist nichts anderes als die materialisierte Anti-Energie, das absolut Böse.
| Die Mondoshawan sind zwar mit dem rettenden Stein-Paket unterwegs zur Erde, doch kurz vor ihrer Ankunft werden sie von den feindlichen Mangalores angegriffen und vernichtet. Nur eine einzige Hand wird von den ausgesandten irdischen Truppen gefunden und genetisch analysiert. Nach der Dechiffrierung der außerirdischen DNA klonen die Wissenschaftler ein mit übermenschlichen Kräften begabtes Wesen, das die Erde retten soll. | ![]() |
Doch dem wunderschönen Mädchen, genannt Leeloo (MILLA JOVOVICH), gelingt die Flucht. Sie begegnet dem Lufttaxi-Fahrer Korben Dallas (BRUCE WILLIS), einem ehemaligen Angehörigen einer Spezialeinheit des Militärs, der nach einem lebensgefährlichen Einsatz den Dienst quittiert hatte.
| Korben bringt Leeloo zu Cornelius, der in dem geheimnisvollen Mädchen sofort die Trägerin des fünften Elements erkennt. Um die Erde retten zu können, müssen allerdings erst noch die vier Steine gefunden werden. Da erzählt Leeloo dem hoffnungschöpfenden Priester, daß sich diese gar nicht an Bord der Mondoshawan befunden hätten, sondern im Besitz der Diva Plavalaguna (MAIWENN LE BESCO) sind. |
Leeloo, die die berühmte Sängerin kennt, ist entschlossen, zusammen mit Cornelius und Korben, der sich längst in das Mädchen verliebt hat, das Vergnügungsraumschiff Fhloston anzufliegen, wo die Diva sich aufhält.
| Daran versucht sie allerdings Zorg (GARY OLDMAN), der Abgesandte des Bösen und größte Waffenhändler des Universums, mit all seiner enormen Macht zu hindern. Dennoch gelingt es dem Trio, das Raumschiff nach Fhloston noch rechtzeitig zu erreichen. Dort angekommen, geraten die Weltenretter mitten in eine riesige Party, in deren Verlauf auch der größte Star der Galaxis, die Diva Plavalaguna, auftreten soll. | ![]() |
Ihre Rechnung haben die drei Helden allerdings ohne ihren Kontrahenten Zorg gemacht. Er ist ihnen mit seiner Bande dicht auf den Fersen. Und weit draußen im All hält der monströse Anti-Materie-Komet weiterhin unbeirrbar Kurs auf Mutter Erde. Der ultimative Showdown zwischen Gut und Böse steht kurz bevor...

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DAS FÜNFTE ELEMENT DIE SPEZIALEFFEKTE |
Um DAS FÜNFTE ELEMENT realisieren zu können, mußten die Filmemacher digitale und manuelle Tricks miteinander kombinieren. Je nach Bedarf wurden diese dann mit den Action-Szenen, die bei den Dreharbeiten entstanden, vermischt. Miniatur-Kulissen wurden gebaut und digital verschönert. Die Fahrzeuge, die sich darin bewegten, waren teils auf digitalem Wege erzeugte, teils konventionell hergestellte Modelle. Auch die Figuren wurden sowohl von virtuellen als auch von realen Schauspielern dargestellt. Digital Domain war dabei nicht nur für die täuschend echte Erzeugung des galaktischen Panoramas verantwortlich, sondern ebenso für einige der unzähligen Kreaturen. Die Mehrheit dieser Phantasiegeschöpfe wurden jedoch von Nick Dudman und seinem 55-Mann-Team hergestellt. "Wenn man einen Film macht, in dem Spezialeffekte eine so wichtige Rolle spielen, darf man vor lauter Technik nie das Wichtigste aus den Augen verlieren: die Geschichte," betont Luc Besson. "Wir haben uns große Mühe gegeben, ein Drehbuch mit einer richtigen Story zu schreiben. Was wir auf alle Fälle vermeiden wollten, war, einen Film zu machen, der von Spezialeffekten erdrückt wird. Sie sollten immer im Dienste der Geschichte stehen."
Da Besson in DAS FÜNFTE ELEMENT zum ersten Mal in diesem Ausmaß mit Spezialeffekten arbeitet, inszenierte er stets in enger Absprache mit Mark Stetson, Digital Domain's leitender Überwacher für visuelle Spezialeffekte. "Mich um Computer-Tricks und andere Effekte zu kümmern, hat mir zwar viel weniger Spaß gemacht als mit Schauspielern zu arbeiten," gibt Besson zu, "aber wenigstens war dieser technische Aspekt nicht so schwierig, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Wir haben schon sehr früh begonnen, mit Digital Domain zusammenzuarbeiten. Ein Jahr vor den Dreharbeiten zeichneten wir bereits die Storyboards für die Special-Effects-Szenen. Jedes Detail davon besprachen wir mit Mark Stetson und Dan Weil." Während der ersten Vor-Produktionsphase legten Jean-Claude Mézieres, Moebius und ihr Zeichner-Team den Grundstein für die Spezialeffekte. Elf Monate lang arbeitete die Crew an der graphischen Gestaltung von Bessons Vision des 23. Jahrhunderts. Um etwa eine exakte Vorstellung davon zu entwickeln wie die "Mondoshawan" - ungeschlachte, gepanzerte Kreaturen mit kleinen Köpfen - auszusehen hatten, traf sich der Regisseur mit den Zeichnern erst einmal zu einem Brainstorming. Während dieses Gesprächs erklärte Besson den Comic-Künstlern jedes Detail, das er sich von den fremdartigen Geschöpfen ausmalte. "Ich beschrieb deren Aussehen, deren Bewegungsablauf," erzählt Besson, "und natürlich auch deren Alltag, also was sie mögen und was nicht, welches ihre Ziele sind und wie die Geschichte ihrer Rasse ablief. Ich gab einfach alles weiter, was ich mir über sie vorstellte." Eine Woche später sahen sich Besson und Produktionsdesigner Dan Weil dreißig oder mehr verschiedene Skizzen der Mondoshawan an und suchten sich daraus eine bestimmte Zeichnung heraus, um die endgültige Gestalt der Kreatur zu bestimmen. Ein anderes Mal kombinierten sie Teilabschnitte unterschiedlicher Zeichnungen, um Bessons Vorstellungen zu realisieren.
Derselbe Prozeß wiederholte sich dann bei der Gestaltung der Hundertschaften unterschiedlicher Lebensformen und Objekte des 23. Jahrhunderts. Innerhalb von nur elf Monaten entstand die gesamte Phantasiewelt von DAS FÜNFTE ELEMENT. Im nächsten Schritt wurde diese dann in Weils Designentwurf integriert. Ein Jahr später - in der Zwischenzeit hatte Besson seine Killer-Studie "Leon - Der Profi" geschrieben, produziert und inszeniert - wurde die künstlerische Leitung der Vor-Produktionsphase an Digital Domain übergeben. Noch lange vor Drehstart begann die Crew um Mark Stetson, die visuellen Effekte auszuarbeiten. "Wir erteilten unserer Kunst-Abteilung, angeführt von Ira Gilford und Ron Gress, den Auftrag, die optische Vision des Films zu perfektionieren," erzählt Stetson. "Wo dies nötig war, sollten sie einzelne Skizzen vollenden. Viele Entwürfe - vor allem diejenige der Stadtansichten und fliegenden Fahrzeuge - wurden mehrmals überarbeitet." Zu Stetsons bekanntesten Arbeiten gehört die Modellgestaltung des SF-Klassikers "Blade Runner", ein Film, der das Aussehen der Zukunft in den letzten 15 Jahren bestimmte. "Was mir an der Zusammenarbeit mit Luc Besson am besten gefiel, war, daß DAS FÜNFTE ELEMENT kein zweiter 'Blade Runner' ist," sagt Stetson weiter. "Dieser Film wirkt sehr frisch. Dank der Mitarbeit von Moebius und Mézieres ist er stark der französischen Graphik-Tradition verpflichtet. Hinzu kommt eine völlig neuartige Form des Fotorealismus." Um Bessons Vision einer 262 Jahre weit entfernten Zukunft zu realisieren, entwarf die Kreativabteilung von Digital Domain über 30 riesige Modelle. Die größten von ihnen stellten das Manhattan des Jahres 2259 dar, wobei eine einzige Kulisse 22 Gebäude umfaßte. Jedes davon hatte einen Durchmesser von zweieinhalb Metern und war etwa fünf Meter hoch. Das Manhattan-Modell allein füllte bereits zwei der fünf Bühnen von Digital Domains Werkstätten in Venice, Kalifornien, aus. Der Dreh der Minatur-Effekte nahm 18 Wochen in Anspruch. Während dieser Zeit besetzte die Crew ständig vier komplette Bühnen. "Mark hat eine unglaublich wertvolle Arbeit geleistet," sagt Dan Lombardo, Produzent der visuellen Effekte. DAS FÜNFTE ELEMENT, das geschaffen wurde, um eine einzigartige Vision der Zukunft zu liefern, bietet atemberaubende Stadtansichten, die sowohl weitläufig als auch vertraut wirken. Während der Dreharbeiten mit den Miniatur-Modellen näherten sich die Kameramänner den Bauten teilweise bis auf eine Entfernung von wenig mehr als einem Zentimeter. "Diesen extremen Detailaufnahmen halten nur sehr wenige Modelle stand," sagt Lombardo. "Daß sie dies in unserem Fall taten, ist ein eindrucksvoller Beleg für Marks präzise Arbeit."
Die Vielzahl der eingesetzten Techniken machten Stetson und seine Crew sehr stolz. "Sie miteinander zu kombinieren - digital hergestellte Autos stoßen beispielsweise mit realen Modellfahrzeugen zusammen - hat sehr viel Spaß gemacht," erzählt Stetson. "Die dadurch erreichte Freiheit hat sich letztendlich auf die Anzahl der Spezialeffekte sicherlich genauso positiv ausgewirkt wie auf die Qualität der Aufnahmen." Dank der Arbeit an DAS FÜNFTE ELEMENT verdoppelte Digital Domain seinen Rekord für die meisten Spezialeffekte pro Einstellung. Jetzt steht dieser bei 80 verschiedenen Tricks in einer Szene. Durchschnittlich weist der Film 25 Effekte pro Szene aus, bei insgesamt 225 verschiedenen Einstellungen, in denen Special Effects eingesetzt wurden. Erst nachdem das Projekt bei Digital Domain konkrete Formen angenommen hatte, begannen die eigentlichen Dreharbeiten. Während dieser Zeit waren Mark Stetson und VFX-Kameramann Bill Neil ständig am Set präsent, um Regisseur Besson über die Wahl der richtigen Farben zu beraten und ihm eine Vorstellung davon zu geben, was bei dem Arrangement der 125 Action-Szenen technisch alles möglich sei. "Luc verlangt sehr viel," unterstreicht Stetson, "aber glücklicherweise ist er sehr direkt bei der Formulierung seiner stets klar durchdachten Wünsche. Und immer, wenn wir auf ein Problem stießen, hatte er sofort eine Lösung parat." Obwohl Besson zugibt, daß er die Mannschaft von Digital Domain zur Höchstleistung angetrieben hat, spricht der Spitzname, den der Regisseur seinem Spezialeffekte-Team gab, für sich. "Die Brüder Lumiere" nannte er sie nach den französischen Filmpionieren, die unter anderem auch für die ersten Tricks der Kinogeschichte verantwortlich waren. "An einem Spezialeffekte-Film mit einer so ausgeprägten Eigenart wie DAS FÜNFTE ELEMENT mitgearbeitet zu haben," sagt Stetson, "ist eine wundervolle Erfahrung gewesen. Eine ganz besondere Ehre ist es dann aber, mit diesem Film das Jubiläums-Festival von Cannes eröffnen zu dürfen. Dies zu wissen, hat unsere Anstrengungen noch um einiges verstärkt." "Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich der Möglichkeiten der modernen Technik zu bedienen, um einen mythologischen Film zu machen, der einfach nur riesiges Vergnügen bereiten soll," faßt Luc Besson zusammen.
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Thanks to Sony and Tobias for the images.
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