Theodore Joadson ......... Morgan Freeman 
Martin Van Buren ......... Nigel Hawthorne 
John Quincy Adams ...... Anthony Hopkins 
Cinque ............................ Djimon Hounsou 
Baldwin............................ Matthew McConaughey 
Secretary Forsyth .......... David Paymer 
Holabird........................... Pete Postlethwaite 
  
Regie: ............................. Steven Spielberg
 Story:
Sommer 1839, eine stürmische, regnerische Nacht an der Kubanischen Küste bildet einen dramatischen Hintergrund entfesselter Naturgewalten als 53 afrikanische Sklaven, gefangen auf dem Sklavenschiff „La Amistad“ sich ebenfalls entfesseln, es schaffen, sich aus den Ketten zu befreien.
In diesem Film von David Franzoni, benannt nach dem Skalvenschiff „La Amistad“ wird von dem Produzenten Steven Spielberg in  stimmungsvollen, bewegenden Bildern die Befreiung der Sklaven auf der Amistad inszeniert.
Dramatisch, wie der afrikanische Held und Anführer dieser Gruppe, Cique (Djimon Hounsou) eine am Schiffsboden liegende Waffe ergreift und mit festem Willen den bedeutungsvollen ersten Schritt im Kampf um die Freiheit tut

Die Befreiten verschaffen sich Waffen und übernehmen die Kontrolle über das Schiff mit dem Ziel, wieder nach Afrika zurückkehren zu können.
Da sie aber keinerlei seefahrerische Kenntnisse besitzten, sind sie auf die Hilfe zweier ehemaliger Crewmitglieder angewiesen, welche sie prompt in die Irre führen.
Nach zwei Monaten Irrfahrt wird die Amistad von einem amerikanischen Marineschiff an der Küste von Connecticat aufgebracht und die Afrikaner werden wegen Mord und Piraterie angeklagt.

Zu Beginn werden die Afrikaner von einfachen redlichen Anwälten vertreten, doch rasch wird dieser Fall zu einer wesentlich bedeutenderen politischen Angelegenheit, nämlich der Grundsatzfrage über die Rechte eines Menschen und wann  ein Mensch als solcher gilt - denn Sklaven waren dazumals - wie leider heute noch unsere Haustiere - schlichtweg „Sachen“ und galten als Eigentum der jeweiligen Besitzer.

Nun führen bald zwei zu dieser Zeit genauso berühmte wie gegensätzliche Rechtsvertreter diesen Fall fort, nämlich der positiv für die Sklaverei eingestellte Martin Van Buren (Nigel Hawthorne) welcher auch die Rechte der Queen Isabella von Spanien als Eigentümerin anerkennen würde, und als sein Gegenspieler John Quincy Adams (Anthony Hopkins) welcher die Rechte der Afrikaner als freie Menschen vertreten will.

Diesen nun eigentlichen Befreiungskampf führen nunmehr nicht die betroffenen Gefangenen mit ihren Waffen, diesen führt mit Engagement und mitreißender Polemik John Quincy Adams, der von Anthoniy Hopkins als Redner in dem Prozeß mindestens so dramatisch wie eindrucksvoll dargestellt wird.

In dem nun folgenden Verfahren wird das Rechtssystem des damaligen amerikanischen Staates grundlegend aufgerollt, doch für die eigentlichen Hauptpersonen, für die gefangenen Afrikaner und letztlich für alle zu dieser Zeit lebenden Farbigen geht es um weit mehr: um die Anerkennung des Grundrechtes jedes auf dieser Welt geborenen Menschen - der Freiheit.

 „La Amistad“ vermittelt einen tiefen Blick in das dazumals vorherrschende Selbstverständnis der weissen Rasse, mit welchem schwarzhäutige Menschen als rechtlos, als Sachen über welche man einfach verfügen konnte, betrachtet wurden.
 
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