| Theodore Joadson ......... Morgan Freeman
Martin Van Buren ......... Nigel Hawthorne John Quincy Adams ...... Anthony Hopkins Cinque ............................ Djimon Hounsou Baldwin............................ Matthew McConaughey Secretary Forsyth .......... David Paymer Holabird........................... Pete Postlethwaite Regie: ............................. Steven Spielberg |
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Die Befreiten verschaffen
sich Waffen und übernehmen die Kontrolle über das Schiff mit
dem Ziel, wieder nach Afrika zurückkehren zu können.
Da sie aber keinerlei seefahrerische Kenntnisse besitzten, sind sie
auf die Hilfe zweier ehemaliger Crewmitglieder angewiesen, welche sie prompt
in die Irre führen.
Nach zwei Monaten Irrfahrt wird die Amistad von einem amerikanischen
Marineschiff an der Küste von Connecticat aufgebracht und die Afrikaner
werden wegen Mord und Piraterie angeklagt.
Zu Beginn werden die Afrikaner von einfachen redlichen Anwälten vertreten, doch rasch wird dieser Fall zu einer wesentlich bedeutenderen politischen Angelegenheit, nämlich der Grundsatzfrage über die Rechte eines Menschen und wann ein Mensch als solcher gilt - denn Sklaven waren dazumals - wie leider heute noch unsere Haustiere - schlichtweg „Sachen“ und galten als Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Nun führen bald
zwei zu dieser Zeit genauso berühmte wie gegensätzliche Rechtsvertreter
diesen Fall fort, nämlich der positiv für die Sklaverei eingestellte
Martin Van Buren (Nigel Hawthorne) welcher auch die Rechte der Queen Isabella
von Spanien als Eigentümerin anerkennen würde, und als sein Gegenspieler
John Quincy Adams (Anthony Hopkins) welcher die Rechte der Afrikaner als
freie Menschen vertreten will.
Diesen nun eigentlichen Befreiungskampf führen nunmehr nicht die betroffenen Gefangenen mit ihren Waffen, diesen führt mit Engagement und mitreißender Polemik John Quincy Adams, der von Anthoniy Hopkins als Redner in dem Prozeß mindestens so dramatisch wie eindrucksvoll dargestellt wird.
In dem nun folgenden Verfahren wird das Rechtssystem des damaligen amerikanischen Staates grundlegend aufgerollt, doch für die eigentlichen Hauptpersonen, für die gefangenen Afrikaner und letztlich für alle zu dieser Zeit lebenden Farbigen geht es um weit mehr: um die Anerkennung des Grundrechtes jedes auf dieser Welt geborenen Menschen - der Freiheit.
„La Amistad“ vermittelt einen tiefen Blick in das dazumals vorherrschende
Selbstverständnis der weissen Rasse, mit welchem schwarzhäutige
Menschen als rechtlos, als Sachen über welche man einfach verfügen
konnte, betrachtet wurden.
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