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Kapitel 5: Die Suche nach dem Abenteuer
Es waren erst zwei Tage vergangen, nachdem wir in Haven
angekommen waren. Die Stadt war neben den wieder aufgetauchten Ruinen der
Stadt Parlainth erbaut worden. Viele möchtegern Helden und Abenteurer
suchen den schnellen Ruhm und ein verlorenes Vermögen in der zerstörten
Stadt, doch viele von ihnen finden nur den Tod. Viele Leute, darunter auch
viele hochgradige Adepten, befürchten das es innerhalb von Parlainth
noch immer Horrors gibt, die auf solche Heldengruppen warten. |
Proviant und Wasser wurde eingekauft, die überschüssigen Pferde verkauft und die Waffen an einen Zwergenhändler übergeben, damit sie nach Thoral zurückgebracht werden konnten.
Der Händler zahlte uns noch einen Finderlohn, doch ich war mir sicher, das er einen größeren Betrag erwarten konnte, wenn er die Waffen verkauft oder dem Hof zurückschickte. Am dritten Tag nach unserer Rückkehr zur Zivilisation sind wir wieder in die Wildnis aufgebrochen. Dieses Mal trug ein jeder mehr Proviant mit sich und die Angaben im kopierten Reisejournal sagten aus, das die Reise nur sieben Tage dauern sollte.
Der Weg war lang aber scheinbar ungefährlich. Wir kamen gegen Ende des siebten Tages an die besagte Stelle und sahen eine Treppe die bis zu einer Türe hoch oben im Gestein schlängelte. Nachdem wir ein Lager aufgeschlagen hatten und beschlossen hatten, Ardela und Wuff im Lager zu lassen, bestiegen wir die Treppen die uns in's nächste Abenteuer bringen sollten. Es war eine in den Stein geschlagene Treppe, die fast zweihundert Höhenmeter überwand. Vorsichtig sind wir nach oben gegangen, immer besorgt, daß eine Falle einen oder mehrere von uns in den sicheren Tod stürzten lassen könnte. Doch nichts von aller dem passierte. Oben angekommen waren alle außer Atem, da der Aufstieg länger war als gedacht. Zum ersten Mal seit langer Zeit wollten Namensgeber (so wurden alle Rassen genannt, die Namen vergaben und dadurch Magie an diese Name knüpfen) das Kloster zum erleuchteten Weg betreten.
Das erste Tor war aus mehreren mächtigen Eichenholzbretter gezimmert, doch auch dieses massive Holz konnte sich nicht gegen die Zeit wenden. Nach einem kurzen Blick in den Astralraum um nach Fallen zu sehen, konnte ich auch feststellen, das dieser auch relativ sauber war. Fallen waren auch keine zu sehen und die Tür war auch kein Hindernis. Nachdem Sahel und Dunor das Tor beiseite gedrückt hatten betraten wir vorsichtig das Gemäuer. Im Lichtstrahl der Leuchtkristalle bewegte sich nur der Staub, der von dem jetzt hereinwehenden Wind aufgewirbelt wurde. Es war totenstill nur unsere eigenen Schritte waren zu hören. Es mußte schon lange her gewesen sein, seit der letzte der hier angesessenen Mönche dieses Kloster verlassen hatte. Die beiden Türen im Innenhof führten zu den Türmen, die aber nichts besonderes aufwiesen. Die Treppen in die höheren Stockwerke führten, waren größtenteils aus Holz gebaut und waren sehr baufällig. Nachdem wir den überdachten Innenhof durchquert hatten, fanden wir im Zentrum einen weiteren offenen Innenhof, der wahrscheinlich als Garten gedient hatte. In einem Rundgang um diesen Hof gab es mehrere Holztüren, die den Zugang zu den Räumen verschlossen hielten. Alle Türen sahen schon stark mitgenommen aus, bis auf eine, die standhaft der Verwitterung trotzte. Erneut wurde die Umgebung mit meinem astralen Augen geprüft und es sah so aus als ob auf dieser Türe ein Hauch Magie lag. Langsam näherten wir uns der geheimnissvollen Türe. Zu unserer Verwunderung war sie nicht verschlossen. Nach Fallen oder einem Hinterhalt Ausschau haltend betraten wir den Raum.
| Im diesem befand sich eine alte
Bibliothek mit Lesepult und eine junge Frau in Robe, die in dem dicken
Buch auf den Pult las. Als wir uns alle in den Raum befunden hatten, drehte
sich die Frau um und sah uns mit ihren dunklen Augen an. Meine astrale
Wahrnehmung erkannte nichts ungewöhnliches, doch an ihren astralen
Bild war etwas seltsames, das ich nicht deuten konnte. Sahel war der erste,
der die Unbekannte ansprach.
"Wer seit Ihr, und was macht Ihr hier ?" Als im ersten Moment keine Antwort kam, merkte ich das alle sich unbehaglich umsahen und nervös mit ihren Waffen spielten. Ich selbst wäre fast wieder hinausgegangen, so mulmig war mir. Doch plötzlich doch eine Antwort. "Mein Name ist Akira, und ich brauche Hilfe. Wollt ihr mir helfen meine Ruhe zu finden ?" |
"Ja, aber was ist deine Gegenleistung ", antwortete Kaleb schnell, da er einen Gewinn roch.
"Für jeden der hilft einen magischen Gegenstand und wenn ihr mich befreit auch den Rest, der da ist. Doch bevor ich euch akzeptiere muß ich euch prüfen. "
Kaum waren die Worte ausgesprochen, sprang die Frau hoch in die Luft. Mit einem Schrei, der nicht von einem Menschen sein konnte, griff sie Sahel an. Dieser sah den Angriff, doch war er über die Schnelligkeit doch überrascht. Mit ihrem Ellbogen zielte sie auf Sahels Schulter, doch dieser wich im letzten Moment zurück. Sie landete katzengleich auf den Boden um im nächsten Moment mit der Faust nach Sahels Bauch zu schlagen. Noch immer leicht aus dem Gleichgewicht konnte er bewegliche Krieger dem Schlag nicht mehr ausweichen. Mit einen Schlag lag er am Boden und rang nach Luft.
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